Nächstes Mittwochsspiel

Die Partie in Mühlheim in der letzten Saison war am 15.03. die erste, die der Corona-Pause zum Opfer fiel. Seitdem ging nicht nur einige Zeit ins Land, beide Teams haben in der Vorbereitung auf die neue Runde aufhorchen lassen. Der TSV mit einer Siegesserie, die erst der Oberligist SSV Reutlingen stoppen konnte. Beim VFL Mühlheim gab es ebenfalls fast durchgängig positive Resultate und vor allem überzeugende Leistungen zu notieren. Nicht überraschend daher der 2:0 Sieg im ersten Spiel (die Partie gegen Maichingen war verschoben worden) gegen den SV Wittendorf, der seinerseits zuvor gegen den FC Rottenburg gewonnen hatte.

Eigentlich können die Blaugelben der Partie optimistisch entgegensehen, denn die Ergebnisse in den ersten beiden Spielen haben gestimmt. Allerdings vermisste man etwas die Leichtigkeit im Spiel und der jetzige Gegner ist nicht von Pappe. Auch vor einem Jahr war man sehr optimistisch, das Heimspiel gegen die Männer vom Ettenberg positiv zu gestalten. Mit diesem Freitagabendspiel verbindet man jedoch eher unangenehme Erinnerungen. Der VfL hatte damals „im Käfig“ mit perfekten Kontern das Heimteam auseinander genommen und in der Schlussphase ein 1:4 heraus geschossen. Zweifel an der Landesligatauglichkeit in der Presse waren die Folge.

Dazu kommt, dass es die dritte Englische Woche in Folge ist und nach dem Spiel in Rottenburg doch einige Akteure verletzt oder angeschlagen waren. Man darf also gespannt sein, wie das Ehninger Trainerduo diesmal die Aufstellung variiert und wie sich das Team schlägt. Bisher zeichnet sich die Mannschaft des TSV Ehningen dadurch aus, auch in Spielen wo nicht alles glatt läuft Lösungen zu finden und irgendwann zum Erfolg zu kommen.

Die Mannschaft von Trainer Maik Schutzbach hatte sich am letzten Samstag in der Schlussphase (84. Spielminute und 90. + 3) mit 2:0 gegen den SV Wittendorf durchgesetzt. Beide Male legte Maximilian Bell für Andreas Leibinger auf, mal von rechts mal von links kommend. So was kommt dem TSV durchaus bekannt vor. Insofern wird man versuchen sich diesmal nicht auskontern zu lassen sondern selbst die Akzente zu setzen. Drücken wir die Daumen, dass das gelingt!