Sicherer Sieg!

VFL Stammheim – TSV Ehningen 1:3 (0:3)

Nicht ganz überraschend war der Platz in Stammheim mehr als Wiese zu bezeichnen. Das ließ kein sauberes flaches Passspiel zu. Von geordnetem Spielaufbau konnte demnach auch nicht die Rede sein. Immerhin wurde das Spiel nicht auf dem Hartplatz ausgetragen.

Die Mannschaft der Blaugelben hat die Herausforderung aber bravourös gemeistert und die nötige Spielweise wie auch den Kampf angenommen. So waren es die Gäste, die in der ersten Halbzeit trotzdem mächtig Druck machten und verdient durch einen Handelfmeter durch George Berberoglu in Führung gingen. Stammheim zeigte Wirkung und kassierte in der 45 und 45+2 zwei weitere Tore durch Ali Cetin. Besonders das 3:0 war eine Augenweide.

Mit dem 0:3 im Rücken ging es in die zweite Halbzeit, wo nach diesem Dreifachschlag leider zunächst ein Gang zurückgeschaltet wurde. So kam Stammheim zu einem Pfostentreffer und kurz danach sogar zum Anschlusstor. Ein Gegner der Blut geleckt hatte und in Summe die Zerfahrenheit des Spiels, ließ den TSV Ehningen zunächst die Zügel aus den Händen geben. Am Ende stand dennoch ein hochverdienter 1:3 Erfolg zu Buche. Wieder einmal ein Spiel, wo man zwar wesentlich besser hätte agieren können, andererseits ein ungefährdeter Sieg gegen die unbequemen Stammheimer erst mal erreicht werden muss.

Sahnehäubchen war an diesem Sonntag der parallel erzielte 1:6 Erfolg der Zweiten Mannschaft in der Kreisliga B. Jetzt heißt es in den nächsten Partien noch eine Schippe drauflegen.In Althengstett trifft man auf die Erfolgsmannschaft der letzten Wochen, gegen Deckenpfronn geht es in der Woche drauf gegen den nächsten Verfolger auf Platz zwei. Das bedeutet, dass die Hürden höher werden!

TSV Ehingen: Mustafa Görkem; Marcel Krause, George Berberoglu, Andrei-Lucian Ulici, Kaan Toprak (64. Aygün Memis), Metehan Kizilagil, Timo Paetzold (70. Samet Öztürk), Mahmut Yorulmaz (46. Eric Grässer), Gökhan Akyüz, Marcel Berberoglu, Ali Cetin (56. Sandro Sieger).

Tore: 0:1 (42.) George Berberoglu 0:2, 0:3 (45./46.) Ali Cetin, 1:3 (68.) Raffael Walter